Dies
ließ sich aber mit den thailändischen Gesetzen nicht
vereinbaren, wonach alle Strände dem Staat gehören und so
können Touristen sich auch heute noch mit Booten von Ao Nang oder
anderen Orten aus, für einen schönen Tag an den Phranang Beach bringen
lassen.
Am Strand liegen dann manchmal auch noch einige Longtailboote mit einer Art Snackbar an Bord, die die fremden Touristen mit thailändischen Leckerbissen und eisgekühlten Softdrinks versorgen.
Ich finde es einfach Klasse, wie die Thais auch die hinterletzte Marktlücke und Möglichkeit ausnutzen um sich ein wenig Geld zu verdienen.
Man
mußte sogar einen schmalen Weg entlang der Felsen als Verbindung
zum Railay East Beach offen lassen, so daß man auch von dort aus zu
Fuß zum Phranang Strand gelangt.
Versucht man als Außenstehender
jedoch die Hotelanlage zu betreten, wird man von einem Guard am Eingang
freundlich aber bestimmt zurückgewiesen.
Den schmalen Weg muß man auch gehen, wenn man den Aussichtspunkt
oben auf dem Berg oder die bekannte Lagune im inneren des Berges erreichen
will. Allerdings sollte man dafür ein einigermaßen festes
Schuhwerk und ein kleines bißchen Klettergeschick mitbringen.
Am
südöstlichen Ende des Strandes befindet sich außerdem
noch die "Princess Cave", das ist eine kleine Grotte im Felsen, wo die
Einheimischen "Fruchtbarkeitsopfer" niederlegen, wenn es mit dem Nachwuchs nicht so richtig klappt.
Die Gegend um den Phranang Beach mit der kleinen, vorgelagerten Felseninsel, eignet sich auch hervorragend zum Kanu fahren. Diese kann man sich, entweder für halbtags oder ganztags und gegen Gebühr, am benachbarten Railay Beach ausleihen.